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20.06.11 15:41

Unsere Nachwuchskeeper im Fokus: Kai Schnell

Kai Schnell ist 19 Jahre alt und steht im Tor der SG Giesel, mit der er in seiner ersten Saison bei den Herren den dritten Platz in der B-Liga Fulda West belegte. Von der D-Jugend bis zur A-Jugend spielte er bei der JSG Neuhof/Giesel. Kai berichtet uns, wie er zu Keepers Personality kam, wie sich das zusätzliche Torwarttraining auf seine Leistung auswirkt und welches fußballerische Ziel er hat.

Keepers Personality: Seit wann bist Du in der Torwartschule Keepers Personality?
Kai Schnell: Seit meinem ersten Jahr in der A-Jugend, also nun schon seit drei Jahren.

Keepers Personality: Wer kam auf die Idee, dass Du in die Torwartschule Keepers Personality gehen solltest?
Kai Schnell: Das war der Jugendleiter des SV Neuhof, Michael Wess. Er hatte damals eine Broschüre von Keepers Personality und hat mir empfohlen, dort zum Training hinzugehen.

Keepers Personality: Hat Dir das Training schon etwas gebracht? Bemerkst Du Fortschritte in Deinem Torwartspiel?
Kai Schnell: Ja, definitiv. Judmir vermittelt uns während des Trainings die Grundtechniken des Torwartspiels und torwartspezifische Bewegungen. Zusätzlich bringt er uns bei, wie wir uns mental auf bestimmte Situationen vorbereiten und einstellen können.

Keepers Personality: Warum trainierst Du zusätzlich zum Training im Verein noch in einer Torwartschule?
Kai Schnell: Natürlich um besser zu werden. In der Jugend hatten wir im Verein zwar auch ein spezielles Torwarttraining, das hat jedoch nicht kontinuierlich stattgefunden. Bei den Senioren wird eher weniger auf die speziellen Belange der Torhüter eingegangen.

Keepers Personality: Was unterscheidet das Training bei Keepers Personality vom Training in Deinem Verein?
Kai Schnell: Im Verein werden Spielzüge, Standards, Flanken, Ecken und natürlich Kondition trainiert. Bei Keepers Personality wird dagegen konkret auf die Anforderungen an Torhüter eingegangen. So erklärt uns Judmir das korrekte Stellungsspiel eines Torhüters, also in welcher Situation ich wo stehen muss. Oder wann ich einen Ball festhalten oder lieber fausten soll. Es geht im Training bei Keepers Personality darum, die Bewegungsabläufe des Torhüters zu lernen und diese zu Mechanismen zu automatisieren.

Keepers Personality: Was macht Dir im Training bei Keepers Personality am meisten Spaß?
Kai Schnell: Judmirs Einstellung. Er ist sehr offen, meistens gut gelaunt und quält uns gerne ;-) Schön ist auch, dass man andere Torleute kennen lernt und von Judmir Übungen vermittelt bekommt, die speziell auf Torleute abgestimmt sind.

Keepers Personality: Welches sind Deine Stärken als Torwart?
Kai Schnell: Es ist schwer, sich selbst einzuschätzen, aber ich denke, meine Reaktionsfähigkeit auf der Linie ist gut. Auch wenn hohe Bälle auf das Tor kommen, bin ich nicht schlecht. Und meine Schnelligkeit ist sicherlich auch von Vorteil.

Keepers Personality: Was gefällt Dir am besten an der Position des Torwarts?
Kai Schnell: Man muss schon ein Stück weit ein Rad abhaben, wenn man im Tor steht. Das ist eine Position wie keine andere, denn ein Torwart übernimmt sehr viel Verantwortung. Mir geht es aber nicht um die Aufmerksamkeit, die einem Torwart gewidmet wird. Eigentlich ist es ein undankbarer Job, macht aber einen Heidenspaß!

Keepers Personality: Welches Vorbild hast Du und was findest Du toll an diesem Torwart?
Kai Schnell: Ich hatte früher ein Vorbild und das war Timo Hildebrand. Auch, weil er körperlich nicht der größte Torwart ist. Derzeit ist er als Vorbild aber etwas ungeeignet, weil er zurzeit arbeitslos ist.

Keepers Personality: Welche sportlichen Ziele hast Du?
Kai Schnell: Im Moment spiele ich in Giesel, weil es Spaß macht und weil meine ganzen Freunde dort sind. Wenn ich aber noch einmal die Chance haben sollte, möchte ich schon gerne in der Gruppenliga spielen.

Keepers Personality: Was wolltest Du Deinem Trainer Judmir Meta immer schon einmal sagen?
Kai Schnell: Ich sage ihm eigentlich gleich alles persönlich.

Joachim Herbert